Das Sziget Festival in Budapest

Der eigentliche Grund für unsere Reise war Arbeit. Wir wollten vom Sziget Festival aus bei Festivalhopper.de berichten. Und das haben wir auch jeden Tag getan. Wen unsere Erlebnisse und Eindrücke interessieren, der sei hiermit auf die folgenden Berichte verwiesen:

Tag 1 – Sziget – Festival der Superlative

Tag 2 – Der zweite Tag beim Sziget 2010

Tag 3 – Schwülwarme Sommernächte beim Sziget Festival 2010

Fleischpfanne Ralf und der Hot Drog beleuchtete Andrea ;)

Tag 4 – Sziget Tag 4 mit Rupa, Hjaltalin und Nina Hagen

Tag 5 – folgt

Impressionen – folgt

Partypeople Late Night Variété Voll beleuchtete Main Stage

Fazit – folgt

Auf nach Budapest!

Unsere Reise sollte nun endlich weitergehen, das Sziget Festival wartete bereits. Vorher mußte aber erst einmal das Zelt vom Morgentau trocknen und dann alles eingepackt und im Auto verstaut werden. 13 Uhr waren wir soweit, jedoch wurde unser Losfahren vereitelt, weil der Campingplatz von 12.30 bis 13.30 Uhr Mittagsruhe macht und keine Autos rein oder raus fahren dürfen. Auf dem Campingplatz hätte man aber schon seine Runden drehen können. Das war ein bißchen komisch… Nungut, nochmal 30 Minuten warten und dann gings los!

In Ungarn haben wir dann wieder die Autobahnen vermieden und sind nur dort raufgefahren, wo es keine Maut kostet. Google maps rechnet das bei seinen Routenplanungen gut aus ;). Die Straßen an sich sind schon ziemlich schlecht, auch bei größeren Landstraßen, wird man ordentlich durchgerüttelt. In der Routenbeschreibung von Google maps sind leider nur Straßennamen aufgeführt und keine Orte. Das ist aber etwas schwierig, wenn es eine fremde Sprache ist und man sich nicht auskennt. Deswegen haben wir kurz vorm Ziel noch eine Budapest-Karte gekauft und damit schnell zum Hotel gefunden 🙂

Unser erster Eindruck von Budapest: sehr hügelig! Es ging ständig rauf und runter, wie man sich San Francisco vorstellt, nur ohne die Straßenbahnen. Unser Hotel Villa Korda liegt in einem Villenviertel im grünen Gürtel von Budapest und war das günstigste, weil es nicht im Stadtkern liegt. Es ist hier sehr ruhig und man hat einen guten Blick über die Stadt. Für uns hieß es dann erstmal ausführlich duschen und ausruhen 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann mit dem Auto auf Entdeckungstour. Den Tag 0 vom Festival haben wir ausfallen lassen und stattdessen eine Stadtrundfahrt (Flyer für Bustour) mit Auto nachgefahren. Das war extrem spannend, weil wir ja nur die Straßennamen kannten. Wir waren fasziniert von den alten prunkvollen Gebäuden im Stadtkern, alles war schön angestrahlt. Vor lauter Staunen haben wir leider keine Fotos gemacht 😉

In einem kleinem Restaurant nahe der Zitadelle gab es dann noch Abendessen. Da die Küche schon geschlossen hatte, gab es cremige Schokoladentarte mit Himbeersoße und Nockerln mit Sahne und Shokosauce und dazu den ungarischen Dessertwein Tokaji – sehr, sehr lecker!!!

Nachdem untypischen Abendessen sind wir dann zurück ins Hotel gefahren und einfach nur ins Bett gefallen. Schließlich mußten wir ein paar Kräfte sammeln für das anstehende 5-tägige Festival.

Camping am Neusiedler See

Ganz so einfach waren die 250km dann doch nicht zurück zu legen. Wir wollten auf die Autobahnmaut verzichten und sind deshalb Landstraße gefahren. Bei Wien hat sich das dann aber als Vorteil herausgestellt, denn es gab dort Stau auf der Autobahn. Auf der Landstraße waren wir aber auch nicht viel schneller, weil wir direkt durch Wien fahren mußten. Dann ging es noch halb um den Neusiedler See herum, bis wir in Podersdorf ankamen. Da war es auch schon 21.30 Uhr und wir sind geradeso noch auf den Campingplatz gekommen, der 22 Uhr die Schranken dicht macht.

Dann hieß es im Dunkeln unter Abwehr der ganzen Insekten das Zelt aufschlagen und schnell noch einen Happen essen. Aber dann konnten wir uns in unseren Campingstühlen zurücklehnen und zu den Sternen schauen. Man hatte einen ziemlich klare Sicht und wir konnten ein paar Sternbilder, Satelliten, Sternschnuppen, Flugzeuge und die ISS ausmachen. Irgendwann sind wir dann aber ins Zelt gefallen und haben gut geschlafen, trotz kleinerer Regengüsse.

Campingplatz Podersdorf Regenbogen Kirche am Neusiedler See

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt, später gab es noch einmal kurz einen Schauer. Ich blieb solange wie möglich im Zelt, um mein zweites spannendes Buch anzufangen (Gnadenlos, Simon Kernick). Einen Bäcker gab es auch gleich nebenan, also konnten wir dann verspätet aber entspannt mit frischen Brötchen und Hörnchen mit Rosinen und Hagelzucker drauf (Name vergessen 🙂 ) frühstücken. Weiter gings im Buch, ein Thriller, der äußerst packend war. Irgendwann wurde die Sonne aber doch zu mächtig und wir entschlossen uns, uns im See abzukühlen. Und kühl war es dann auch. Auf dem See selber tummeln sich viele Windsurfer, direkt neben dem Campingplatz befindet sich eine Windsurfschule, und Segler und Kanuten. Rund um den See kann man auch schöne Rad- und Wandertouren unternehmen, da das Gebiet als Nationalpark geschützt wird. Wir ließen es aber ruhig angehen und trockneten uns in der Sonne und ich… nunja, ich hab dann am selben Nachmittag noch das Buch zu Ende gelesen 🙂

curry-curry romantisch sonnenuntergang

Am Abend sind wir noch kurz durch die Gegend gefahren, haben etwas eingekauft und später noch ein Curry zum Abendbrot gekocht. Einen wunderschönen Sonnenuntergang gab es außerdem zu sehen. Danach haben wir wieder in den Nachthimmel geschaut und diesmal sogar insgesamt 10 Sternschnuppen gesehen und uns gaaanz viel gewünscht 🙂

Burgen, Schlösser und viel Sonne

endlich-sonne

Irgendwann hatte es in der vergangenen Nacht aufgehört zu regnen und wir wurden frühzeitig von der Sonne geweckt, die direkt durch unseren Zelteingang schien. Nach ausgiebigem Frühstück in der Sonne und als das Auto neu gepackt war, ging es dann los. Wir wollten wenigstens noch auf den Turm der Burg von Strakonice. Vorher mußten wir noch durch das Museum, das im angrenzenden Trakt der Burg untergebracht ist. Da rief mich dann auch meine Mama an und wollte alle Einzelheiten über unsere ehemalige Urlaubsresidenz wissen. Sehr viel konnte ich ihr leider nicht sagen. Sie fragte mich dann noch ob ich wirklich den engen Gang zum Turm hoch wollte und ich sagte: Na klar!

Turm Strakonice Museum Strakonice die erste Treppe

Nur war ich beim letzten Besteigen nur halb so groß wie heute und mein Knie war noch ganz 😉 Die erste Treppe war noch harmlos, obwohl auch eine Herausforderung . Die Wendeltreppe zum Turm verlangte mir dann doch sehr viel Überwindung ab. So hatte ich das nicht in Erinnerung. Man konnte gerade so aufrecht stehen, aber man blieb mit den Schultern zwischen den Wändern hängen, so dass man halb schräg hochlaufen mußte. Ich hab ja schon so meine Probleme, bei uns in den 5. Stock zu kommen und da hab ich dreimal soviel Platz. Ich brauchte drei Anläufe, um mich zu überwinden, aber dann ging es im Nachstellschritt immer mit links vor eine Stufe nach der anderen hoch, das Gesicht zur Außenmauer gerichtet, die Hände an der Wand. Mit meinem rechten Bein konnte ich irgendwie gar nichts anfangen. Oben angekommen fragte ich mich dann schon, wie ich da wieder runterkommen sollte… Aber der Anblick von oben war dann doch den Aufstieg wert und ich hab mich gleich zwanzig Jahre in der Zeit zurückgesetzt gefühlt 🙂

die zweite Treppe fast geschafft ausblick-burg

Nach dem Turm war České Budějovice unser Ziel. Dort wollten wir die Brauerei (Budweiser) besichtigen. Auf dem Weg dorthin sollte in Hluboka ein schönes Schloß sein, hatte mir meine Mama früher am Tag mitgeteilt. Und als wir das dann von der Straße aus gesehen haben, haben wir kurzerhand beschlossen, auch dorthin noch einen kleinen Abstecher zu machen. Nur der Aufstieg machte mir Sorgen. Nach dem Treppensteigen hat mein Knie schon etwas gezwickt und man konnte nur in der Stadt parken und auf den Berg zum Schloß hoch laufen. Parken hätte natürlich was gekostet, also haben wir uns durch die Stadt einen Weg auf dem Berg gesucht und dort konnte man auch kostenkos parken. Man mußte nur noch eine Viertelstunde zum Schloß laufen, aber wenigstens ebenerdig.

Schloss Hluboka Park Schloss Hluboka Rapunzel, Rapunzel...

Das Schloß hatte eine schöne Parkanlage und war selber ziemlich groß. Nachdem wir es einmal umrundet hatten, beschlossen wir auf eine Fühung zu verzichten, noch schnell ein Eis zu essen (zmrzlina) und dann weiter zu fahren. Das Softeis hatte Vanille-Pistazie-Geschmack und der hat mich dann auch ganz schwer an unsere Urlaube in der Tschechei erinnert. Wahrscheinlich hab ich das früher auch oft gegessen 🙂

Detail Tuerknauf Schloss Hluboka Friedhof Hluboka

Den Besuch in Budweis haben wir dann aus Zeitgründen auch sausen lassen, weil wir noch zum Neusiedler See in Österreich fahren wollten und uns dort die Maut sparen und Landstraße fahren wollten. Eine kurze Rast haben wir dann trotzdem in Třeboň gemacht, wo wir in einem Plsener Restaurant Mittag gegessen haben. Ich hatte einen Riesen-Kartoffelpuffer mit Kümmel (den hätten sie wegen mir auch weglassen können…) und dazu Schweinegeschnetzeltes in einer süß-pikanten Soße mit Parika und Zwiebeln und Ralf hatte gegrillten Karpfen. War beides sehr lecker und frisch gestärkt legten wir die restlichen 250 km zurück.

Von Berlin nach Strakonice

Der lang erwartete Urlaub ist da! Nachdem ich vor fast einem Jahr meinen Fahrradunfall hatte, kann ich jetzt erstmals wieder ohne Bedenken das Land verlassen. Nach einigen Komplikationen scheint mein Schienbeinkopf zu heilen und ich wage mich in neue und alte Gefilde. Da Budapest, wo das Sziget Festival stattfindet, knapp 900km von Berlin entfernt ist, habe ich auf dem Weg zwei Zwischenstops mit Aufenthalt rausgesucht. Und so fahren wir wie immer verspätet um 14.30 Uhr in Berlin los Richtung Süden. Nun gut, fahren ist wohl etwas übertrieben angesichts der Tatsache, dass wir allein 2 Stunden brauchen, um Berlin zu verlassen. Zunächst einmal stehen wir nämlich im Stau. Berlin zeigt sich von seiner schlechtesten Seite. Dann fängt es auch noch an zu regnen…

Wir wurden schließlich lange genug mit Sonne verwöhnt, als der Rest Deutschlands schon abgesoffen ist. Wer braucht schon Sonnenschein im Urlaub??? WIR! Vorlaut hatte ich beschlossen, Geld zu sparen und die ersten 4 Nächte zu zelten, bevor wir – für ein Festival ganz untypisch – ein Hotelzimmer beziehen. Nun gut. Unser Ziel stand fest: Kemp Otava, Strakonice, Tschechien. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mit meinen Eltern den Sommerurlaub in Strakonice verbracht habe. Aber es hat zumindest so einen tiefen Eindruck hinterlassen, dass ich wieder einmal dorthin wollte. Der letzte Besuch liegt über 15 Jahre zurück. Leider kamen wir im Dunkeln an, nach sieben Stunden Fahrt im strömenden Regen, so dass ich nicht schlecht Lust bekam, mir einfach ein Hotelzimmer zu suchen und in ein schönes kuschliges Bett zu fallen.

Im Camp saßen dann einige Herrschaften um ein kleines Feuer, weil es gerade mal nicht regnete 😉 Zufällig war da auch das Betreiber-Ehepaar dabei und zeigte uns wo wir unser Zelt aufschlagen konnten. Kaum stand es, setzte auch schon der Regen wieder ein und es regnete bis zum nächsten Morgen immer wieder. Irgendwann tropfte es auch uns auf die Köpfe und ich machte mir schon Sorgen, ob wir in der nächsten Nacht ein trockenes Plätzchen zum Schlafen haben würden.

Kemp Otava bei Sonnenschein Regen Regen Regen Hrad Rabi

Nachdem ich dann vormittags mein erstes Buch (Die Kämpferin, Joshua Palmatier) für diesen Urlaub zu Ende gelesen hatte – was soll man bei so einem Mistwetter auch anderes tun, als es sich so gemütlich wie möglich zu machen und ein gutes Buch zu lesen? – machten wir uns auf Entdeckunsgtour… durch den Regen. Der angedachte Besuch im Schwimmbad und auf dem Turm der Burg Strakonice fielen damit schon mal buchstäblich ins Wasser. Also kurvten wir ein bißchen durch die Stadt und die ein oder andere Ecke weckte schon mal Erinnerungen. Aber so groß ist Strakonice nicht und wir machten uns auf nach Sušice. Auf dem Weg dorthin machten wir kurz an der Burg Rabí Halt, aber weil der Aufstieg zu steil und wegen dem Regen zu rutschig war, ging es gleich weiter. Nach Sušice wollten wir dann Richtung Vimperk, wo ich hoffte Kristallgläser kaufen zu können. Früher war die Stadt nämlich laut meinem Papa bekannt dafür. Nach zehnmaligem Durch-die-Stadt-kurven hatten wir die Nase voll und kein einziges Kristallteilchen gefunden. Also zurück nach Strakonice, kurz tschechisches Bier und Hörnchen im Kaufland 😉 einkaufen und ein Restaurant fürs Abendessen suchen.

Klammern ueber Vimperk Blick ueber Vimperk Nektar - Bier aus Strakonice

Wir sind an einigen Restaurants vorbei gefahren und hatten uns dann für eins entschieden, also rein und hingesetzt. Es waren auch viele Leute dort, aber alle haben nur Bier getrunken. Und der Wirt bestätigte dann auch, dass es nichts zu Essen gab, weil zu kalt, oder so ähnlich. Ein Bier haben wir dann trotzdem dort getrunken. Danach sind wir leicht angeheitert weiter gezogen in ein Restaurant mit geschlossener Gesellschaft im ersten Stock und keinem freien Tisch im Erdgeschoß. Nach dem wir dort also auch kein Glück hatten, sind wir wohl oder übel ins nächstgelegene italienische Restaurant gegangen. Nicht gerade das was wir uns erhofft hatten, aber inzwischen knurrten unsere Mägen verdächtig und leicht benebelt waren wir auch vom Bier und natürlich regnete es immer noch in Strömen. Mit vollgefressenen Bäuchen ging es dann zurück zum Zeltplatz, wo wir uns den Rest des Abends mit Kniffeln und Deutsch-Englisch-Tschechisch-Russischen Unterhaltungen mit den Einheimischen vertrieben.

Endlich wieder unterwegs

Nach über einem Jahr sind wir nun endlich wieder “on the road” – auf dem Weg in den Urlaub, auch wenn der Urlaub zum Teil auch Arbeit ist, denn wir fahren zum Sziget Festival nach Ungarn. Mit dem Auto geht es durch Europa Richtung Budapest. Auf dem Weg werden wir bekannte und unbekannte Orte aufsuchen und hoffentlich viele spannende Sachen erleben. Los geht es am 6. August!

Von Galway bis Kilrush

Am nächsten Tag fuhren wir zunächst nach Galway, um dort Internet zu nutzen und zu frühstücken. Leider gab es in so gut wie keinem geöffneten Restaurant WLAN, also haben wir uns erstmal ein gutes Irisches Frühstück gegönnt. Dann sind wir zurück zu dem Hotel, vor dem wir das WLAN schon getestet hatten, manchmal muß man nämlich auch im Urlaub arbeiten… Und so saßen wir nun draußen vorm Hotel, dessen Restaurant noch geschlossen war, über eine Stunde…

Irisches Frühstück Cliffs of Moher

Danach gings weiter zu dem touristischen Highlight: den Cliffs of Moher!

Hier stürzen die Klippen senkrecht ins Meer. Alles ist touristisch ausgebaut (Parkgebühren 8 Euro!!!) und leider mittlerweile auch abgesperrt. Vor einigen Jahren waren die Absperrungen noch nicht da und man konnte direkt in den Abgrund schauen. Ein Teil der Klippen ist nun auch abgesperrt. Aber wenn man über diese drüberklettert, dann sieht man noch unberührte Flecken und bekommt das Gefühl wie früher, weil es dort wirklich steil nach unten geht. Der Nervenkitzel ist vorprogrammiert 🙂

Ralf findet die Cliffs supa Wellenformationen Lecker Turm

Abends ging es weiter nach Kilrush zu einem gemütlichen Hostel in einem alten Stadthaus. Essen gabs beim Chinesen und einen Spaziergang zur Marina und zurück mit wunderschöner Lichtstimmung. Die Nacht war dann ziemlich kühl und es gab viele viele Milben im Bett und viel Schnupfen am nächsten Tag 😉

Bunte Straße in Kilrush Sonnenuntergang

Rundfahrt durch den rauhen Nordwesten

Da wir 2 Tage in Dunfanaghy geblieben sind, mußten wir einen längeren Weg zurücklegen. Schließlich haben wir uns vorgenommen, einmal um die Insel zu fahren… Los gings vom Nordwesten über Donegal und Sligo in die Counties Mayo und Connemara. Connemara zeigte sich von seiner schönsten und sonnigsten Seite. Dort gibt es auch den einzigen Fjord in Irland. Einen kleinen Abstecher machten wir nach Renvyle, wo ich vor einigen Jahren schon mit meiner Familie Urlaub gemacht habe. Es hat sich ein wenig verändert, aber trotzdem hat sich die Nostalgie eingestellt.

Schäfchen auf der Straße Fjord Meer und Felsen

Weiter ging es dann Richtung Galway. Als Schlafort hatten wir uns diesmal ein Hostel in Oughterard ausgesucht. In diesem Ort sollte es nämlich einen sehr guten Fleischer geben… Also Hostel gesucht und gefunden, schnell noch Nudeln mit Soße gekocht und ab ins Nest. Leider war das Zimmer etwas staubig und meine Allergie meldete sich. Deswegen haben wir auch den Wecker auf sehr früh gestellt und schlafen. Dann wurden wir noch von einer großen Gruppe aufgeweckt, die um 11 Uhr ankamen und sich nicht entscheiden konnten, wo sie schlafen… Leider hab ich bei meiner tollen Reiseplanung nicht bedacht, dass der nächste Tag ein Sonntag sein würde und es nix mit Fleischer würde 😉

Am Ende des Regenbogens Strand am Renvyle House Regen und Regenbogen

Geht bald weiter!

Ich weiß, viele werden sich wundern, dass es hier schon lang nix zu lesen gab und wir sind ja nun auch schon eine ganze Weile wieder daheeme. Leider geht so oft vieles drunter und drüber und man kommt nicht dazu, das schon angefangene zu Ende zu bringen. Wir holen das nach! Versprochen! Vielleicht schon dieses Wochenende, wenn wir uns mal wieder in der Heimat erholen…

Ein Grund, dass der Blog hier auf Eis lag, war dass zum einen die Festivalsaison los ging und es deswegen viel zu tun gab. Und zum anderen gab es ein Redesign der Festivalhopper-Seite, die viel Zeit in Anspruch genommen hat. Schauts euch an und sagt eure Meinung!

www.festivalhopper.de

Tagesausflug zum Glenveagh National Park

Ganz in der Nähe von Dunfanaghy ist der Glenveagh (sprich Glenway) National Park. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir aufgebrochen. Vom Visitor Center gings eine knappe Stunde immer am See entlang zum Schloss und den Gärten ringsrum. Die ganze Zeit konnte man das schnell wechselnde Wetter beobachten und kurze Schauer genießen…

Glenveagh - Aus der Mitte entspringt ein Bach Glenveagh - Sonne genießen Glenveagh - Wetterwechsel

Nach den Gärten, kurzem Rundgang durch das Schloss und einem Stop im Café haben wir uns noch daran gemacht, den View Trail oberhalb des Schlosses zu erklimmen. War zwar anstrengend aber für den Ausblick hats sich gelohnt und das Wetter wurde auch endlich besser und so konnten wir im Sonnenschein zum Auto zurückwandern.

Glenveagh - Riesen-Rhododendren Glenveagh - Amaryllis

Obwohl es schon 18Uhr war, sind wir noch zu einer kleinen Berge-und-Meer-Rundfahrt gestartet. Das wurde auch mit guten Ausblicken, schönen Küstenstraßen und unterwegs mit einem Seafood-Restaurant belohnt.

Dunfanaghy - Carrig Rua Hotel und PubAm Abend haben wir noch die Pubs im Dorf getestet – die älteren Gäste mögen scheinbar Country-Musik (2 Pubs) und die Dorfjugend macht mit Begeisterung beim Pub-Quiz mit. Dabei haben die Jungs wohl etwas mit Google auf dem Handy geschummelt und deshalb die Siegertrophäen abgestaubt 😉