Auf nach Budapest!

Unsere Reise sollte nun endlich weitergehen, das Sziget Festival wartete bereits. Vorher mußte aber erst einmal das Zelt vom Morgentau trocknen und dann alles eingepackt und im Auto verstaut werden. 13 Uhr waren wir soweit, jedoch wurde unser Losfahren vereitelt, weil der Campingplatz von 12.30 bis 13.30 Uhr Mittagsruhe macht und keine Autos rein oder raus fahren dürfen. Auf dem Campingplatz hätte man aber schon seine Runden drehen können. Das war ein bißchen komisch… Nungut, nochmal 30 Minuten warten und dann gings los!

In Ungarn haben wir dann wieder die Autobahnen vermieden und sind nur dort raufgefahren, wo es keine Maut kostet. Google maps rechnet das bei seinen Routenplanungen gut aus ;). Die Straßen an sich sind schon ziemlich schlecht, auch bei größeren Landstraßen, wird man ordentlich durchgerüttelt. In der Routenbeschreibung von Google maps sind leider nur Straßennamen aufgeführt und keine Orte. Das ist aber etwas schwierig, wenn es eine fremde Sprache ist und man sich nicht auskennt. Deswegen haben wir kurz vorm Ziel noch eine Budapest-Karte gekauft und damit schnell zum Hotel gefunden 🙂

Unser erster Eindruck von Budapest: sehr hügelig! Es ging ständig rauf und runter, wie man sich San Francisco vorstellt, nur ohne die Straßenbahnen. Unser Hotel Villa Korda liegt in einem Villenviertel im grünen Gürtel von Budapest und war das günstigste, weil es nicht im Stadtkern liegt. Es ist hier sehr ruhig und man hat einen guten Blick über die Stadt. Für uns hieß es dann erstmal ausführlich duschen und ausruhen 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann mit dem Auto auf Entdeckungstour. Den Tag 0 vom Festival haben wir ausfallen lassen und stattdessen eine Stadtrundfahrt (Flyer für Bustour) mit Auto nachgefahren. Das war extrem spannend, weil wir ja nur die Straßennamen kannten. Wir waren fasziniert von den alten prunkvollen Gebäuden im Stadtkern, alles war schön angestrahlt. Vor lauter Staunen haben wir leider keine Fotos gemacht 😉

In einem kleinem Restaurant nahe der Zitadelle gab es dann noch Abendessen. Da die Küche schon geschlossen hatte, gab es cremige Schokoladentarte mit Himbeersoße und Nockerln mit Sahne und Shokosauce und dazu den ungarischen Dessertwein Tokaji – sehr, sehr lecker!!!

Nachdem untypischen Abendessen sind wir dann zurück ins Hotel gefahren und einfach nur ins Bett gefallen. Schließlich mußten wir ein paar Kräfte sammeln für das anstehende 5-tägige Festival.