Eine Übung zum Seeding

Um für mein fiktives Unternehmen das Informationsportal musicalhopper.de eine Seeding-Kampagne zu erstellen, brauche ich zunächst eine gute Idee. Musicals – das heißt Singen, Tanzen, Spaß haben. Und das Gleiche gilt auch für Flashmobs. Also habe ich mir überlegt, dass man in den verschiedenen Musicalstädten Flashmobs mit Hits aus Musicals veranstaltet. Dabei kann man verschiedene Locations ausprobieren: Supermarkt, Bahnhof, öffentlicher Platz etc.. Am Ende des Flashmobs würde es einen Hinweis (z.B. per Hinweisschild wie im nachfolgenden Video) geben auf ein Gewinnspiel, bei dem es jeweils 2 Karten für das entsprechende Musical zu gewinnen gibt.

Für den Flashmob kann man einen Chor engagieren und auf musicalhopper.de und flash-mob.de darauf aufmerksam machen, dass es einen Flashmob geben wird.

Für das Seeding stelle ich mir vor, dass man einen Newsletter erstellt: “Du hast unseren legendären deutschlandweiten Flashmob verpaßt? Sieh dir die verschiedenen Stationen hier noch einmal an und gewinne mit etwas Glück 2 Freikarten”. Abgesehen davon können Mitarbeiter und Freunde von musicalhopper.de und vom Chor die Aktion filmen und direkt bei Facebook, youtube, twitter posten mit #musicalflashmob und ihre Freunde auffordern, das Video mit diesem Hashtag zu teilen. Mit etwas Glück wird damit eine Lawine losgetreten.

Hier noch ein schönes Beispiel für einen aktuellen Musical-Flashmob:

10 Jahre Cabaret – Das Musical in Berlin

In diesem Jahr feiert das Cabaret Musical sein 10-jähriges Jubiläum im Tipi am Kanzleramt in Berlin. Die Geschichte um den Kit Kat Club mit seiner Sängerin Sally Bowles und den Schriftsteller Clifford Bradshaw verzauberte schon 1972 als Film mit Liza Minelli die Zuschauer. Für die Vorführungen des Musicals Cabaret im Sommer 2014 gibt es noch Tickets! Continue reading “10 Jahre Cabaret – Das Musical in Berlin”

Auf nach Polen!

Etwas verspätet folgt nun unser Urlaubsbericht aus Polen. Losgefahren sind wir am 24.8. bei Regen, der uns auch über die meiste Strecke begleitet hat. Über Stettin ging es Richtung Ostseeküste und die angekündigten 3,5h Fahrt haben genau gepaßt. Helena ist nach 3h aufgewacht und hat ein wenig gequengelt, weil sie Hunger hatte, aber das mußte warten ;). Ich wollte so schnell wie möglich ankommen, denn Polens Straßen… nunja… sagen wir, ich bin eigentlich sehr robust was meinen Magen betrifft, aber das Geschaukel hat mir ganz schön zugesetzt.

Nickerchen im Auto Straßenschild(er) in Polen Kiermasz

Unser Urlaubsort hieß Dzwirzyno (Kolberger Deep) und zu unserer Pension mußten wir einmal komplett durchfahren. Wir hatten uns schon gewundert, ob wir richtig sind. Aber das Haus wurde erst vor kurzem außerhalb des touristischen Zentrums gebaut, rundherum waren auch nur Schotterstraßen. Aber wenigstens waren wir da etwas weiter weg vom Trubel. Ich schätze es war gerade Kirmes, denn der ganze Ort glich einem Jahrmarkt. Überall Buden, kleine Spielhallen, Ausverkauf. Aber zumindest das Wetter war besser als bei der Abfahrt.

Villa Sylvia (Negativ) Helena mit Ball (Negativ) Wippe (Negativ)

Die Begrüßung in der Pension “Villa Sylvia” war dann sehr freundlich und wir konnten gleich unser Zimmer im ersten Stock beziehen. Es hatte einen der größten Balkons und war deshalb auch sehr krabbelfreundlich. Das Bett war auch groß genug für uns drei, weswegen wir uns gegen ein extra Kinderbett und damit für mehr Spielfläche entschieden. Nach 2h Stunden Ankommen und Ausruhen ging es dann zum Abendbrot. Hinterher haben wir noch den Rasen (Blätter, überall Blätter!), den Spielplatz (Rutsche, Schaukel, Wippe und Sandkasten) und den Balkon erkundet. Der Balkon links neben der Laterne war unserer.

Helena mit Dreirad Oben auf der Schaukel Standübungen auf dem Balkon

Pünktlich zum Urlaubsbeginn…

…haben wir alle Sachen gepackt, die Blumen gegossen, den Müll runter gebracht, einen Kinderreisepass besorgt uuund… es hat angefangen zu regnen 🙁

Wir lassen uns davon aber nicht die Urlaubsstimmung vermiesen und fahren dann mal los Richtung Ostsee.

Falls wir nicht ständig Blog schreiben, liegt das daran, dass unser Hotel keinen Internetanschluss hat und vielleicht ist das ja auch ganz gut so 🙂

Bis bald in diesem Kino 😀

Andrea, Ralf und Helena

Es geht wieder los…

Endlich ist es wieder soweit und es geht wieder auf Reisen, wenn auch nur ein kleiner Ausflug, so doch aus Deutschland raus und zu unseren Nachbarn nach Polen.

Nachdem im letzten Jahr die Arbeit und die Schwangerschaft einem größeren Urlaub im Weg standen, geht es in diesem Jahr mit unserem kleinen Sonnenschein an die Ostsee. Eine Woche vorher gebucht, findet man nicht weit hinter der deutschen Grenze doch noch ein günstiges Angebot für ein strandnahes Hotel mit Halbpension. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob es genauso gut ist, wie es sich erstmal anhört.

Die ersten Sachen sind gepackt. Morgen bekommen wir hoffentlich noch einen Reisepass für Helena und dann kann es Freitag mittag auch schon losgehen 🙂

Ab nach Hause – Zwischenstopp in Prag

Bevor wir die Heimreise antraten, wollten wir noch einmal Budapest bei Tag anschauen. Während der letzten Woche hatten wir nur Hotelzimmer und Festivalgelände gesehen, weil wir tagsüber Fotos ausgewertet und Artikel geschrieben haben und uns abends oder nachts die vielfältige Musik zu Gemüte führten. Also machten wir uns nach dem Autobeladen zu einer Stadtrundfahrt bei Tageslicht auf. Mit einigen kleineren Staus hatten wir zu kämpfen und die Fotos sind leider nur aus dem Auto heraus geschossen. Aber erneut waren wir von der Architektur und den schönen historischen Gebäuden im Stadtkern beeindruckt. Irgendwann werden wir noch einmal zurückkommen und die Stadt genauer erkunden!

alte Häuser Bahnhof Kirchendach

Für die Rückfahrt entschieden wir uns für die Autobahn, um schneller voran zu kommen, und kauften diesmal auch eine Vignette für 4 Tage. Die kostet umgerechnet ca. 7 Euro. Die Straßen sind dafür aber nur geringfügig besser. Wir kamen trotzdem schneller voran und waren – schwuppdiwupp 🙂 –  in der Slowakei. Dort ist auch teilweise eine Vignette nötig, also fuhren wir wieder Landstraße, Autobahn, Landstraße. Unterwegs machten wir in Malacky an einem Kaufland Rast. Den gibt es nämlich fast überall und damit auch Snacks und Getränke für zwischendurch. Dort habe ich mein neues Lieblingswasser entdeckt – mit Pfefferminzgeschmack! Total komisch, weil es irgendwie wie Pfeffitee schmeckt, aber Wasser mit Kohlensäure ist. Wenn man die Flasche öffnet schwebt einem Kaugummi-Duft entgegen. Aber trotzdem fand ich es ausgezeichnet. Leider gibts das anscheinend nur in der Slowakei. Also falls mal jemand dorthin fährt, bringt mir welches mit!

Tunnel mit Blick auf Brücke Detail Balkon pfeffiwasser

Dann waren wir auch schon in Tschechien und fuhren über Brno Richtung Prag. Am Anfang wuchs dort sogar Gras zwischen den Platten auf der Autobahn… Ggestern hatte ich noch schnell ein Hotel in Prag rausgesucht, Hotel Prokopka –  günstig und relativ zentral gelegen nahe dem Fernsehturm. Von außen ist es eher unscheinbar, hat aber große Zimmer, voll ausgestattet für einen kleinen Preis inklusive Frühstück (675 Kronen = 27 Euro über hrs.de).

Brücke Heldenplatz Säule Heldenplatz

Wir sind erst später angekommen und nach kurzem Ausruhen noch um die Ecke Essen gegangen. U Trokej hieß das Restaurant glaube ich und es gab Spezialitäten vom Restaurant: verschiedenes Schweinefleisch mit Kartoffel- und Serviettenknödeln und Sauerkraut und Putenleber in Zwiebelsoße mit Bratkartoffeln. Gut gesättigt ging es dann zurück ins Hotel und nach einer schönen heißen Dusche ab ins Bett. In Budapest hatten wir immer nur lauwarm geduscht, weil es dort sowieso immer zwischen 25 und 35 Grad warm war. In Prag war es dann mit 17 Grad deutlich kühler ;).

Am nächsten Morgen ging es dann schnell nach Berlin mit einem kleinen Zwischenstopp im Supermarkt, um uns nochmal mit Tschechischem Bier einzudecken und zu schauen, ob es nicht doch das Pfefferminzwasser gibt…
Gab es nicht, nur Himbeer-Holunder und Grapefruit-Pomelo. Ist ja auch nicht schlecht 🙂